Liebe Leute,
normalerweise versuche ich zumindest zeitnah zum Jahreswechsel etwas zu schreiben. Da dies dieses Jahr so gar nicht funktioniert hat, lasst Euch zumindest an dieser Stelle im Neuen Jahr begrüßen!
Was ist im letzten Jahr passiert?
Vieles…
Es fing damit an, dass ich für mich entschieden habe, zumindest zeitweise im Impfzentrum zu helfen. Eine unvergleichbare Erfahrung, vieles gelernt, vieles erlebt und etwas Sinnvolles getan. Da bin ich immer noch sehr stolz drauf!
Dann gab es auch noch eine ganze Menge neuer Aufträge. Wir, meine Partner und ich, haben im Jahr 2021 allein drei Vergaben für OnDemand-Verkehre durchgeführt, einer davon in der Schweiz. Alle Verkehrsformen waren von Art und Umfang sehr unterschiedlich, über diese Erfahrungen habe ich auch einen Fachartikel verfasst. Diese Projekte haben mich sehr gefreut, da ich das Thema Bedarfsverkehr inzwischen zu meinen Schwerpunkttätigkeiten zähle und auch ein wenig stolz darauf bin, eine sicherlich einmalige Expertise dazu aufgebaut zu haben.
Dazu kamen dann eine ganze Menge an Unternehmen auf uns zu, die sich dazu entschieden haben, ihren Markteintritt in die ÖPNV-Welt durch uns begleiten zu lassen oder diesen zu erweitern. Die Spanne reicht dabei vom kleinen Startup, das unfassbar interessante Innovationen hereingebracht hat, bis zum Großkonzern, dessen neue Technologien wir jetzt in den Markt bringen werden. Wir begleiten aktuell Verkehrsunternehmen bei der Entwicklung neuer IT-Konzepte und freuen uns jetzt schon auf das Ergebnis, das sicherlich einige Neuerungen für die gesamte ÖPNV-Branche bedeuten wird.
Was bedeutet dies alles jetzt für 2022?
Viele der genannten Projekte gehen weiter. Auch dieses Jahr stehen schon jetzt wieder Vergaben von Bedarfsverkehren an. Diese profitieren von der enormen Erfahrung, die wir sammeln durften. Es werden aufgrund der enormen technologischen Entwicklung im Jahr 2022 einige innovative Softwaresysteme auf den Markt kommen, die wir alle gemeinsam (hoffentlich) auf der Innotrans bestaunen können. Das Thema Fahrgastinformation wird ganz sicher auf neue Beine gestellt, mit dem Nationalen Zugangspunkt Mobilitätsdaten. Dieser wird ungeahnte Möglichkeiten der anonymen Datennutzung bieten. OnDemand-Verkehr wird aufgrund der besseren gesetzlichen Regelung in jedem Fall aus dem Experimentierstadium herauskommen und wir werden uns überlegen müssen, wie wir dann mit privatwirtschaftlichen Wettbewerbern umgehen, die direkt den nächsten Schritt zum autonom fahrenden Beförderungsmittel anstreben.
Sie sind an diesen Themen interessiert oder möchten Ihr Unternehmen in die ÖPNV-Welt bringen? Dann sprechen Sie mich gerne an! Oder wir sehen uns hier:
13.-15. Juni: Nahverkehrstag Koblenz
Bis bald,
Kay Tewes